Herzlich willkommen bei der

Pfarreiengemeinschaft Speicher

WEIHNACHTEN

Krippe in Beilingen

 

 

 

 

 

 

Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der Herr.
Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst,
Vater der kommenden Welt.
Seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Vgl. Jes 9,1.5; Lk 1,33

Mit der" Hirtenmesse" treten die ersten Zeugen auf:
einfache Hirten, die in der Nacht Gottes-Licht gesehen und die Botschaft der Engel gehört haben
- Menschen, die nicht mit Nachrichten "vom Hörensagen" zufrieden sind, sondern selbst sehen und verstehen wollen. Gerade darin sind sie uns wohl nahe und auch ein Vorbild. Sie erinnern an den Apostel Thomas, der sagen wird: "Wenn ich ich es nicht mit meinen eigenen Augen gesehen habe, glaube ich nicht!" Aber das Sehenwollen der Hirten ist nicht von Skepsis, sondern von Begeisterung geprägt: Eine so herrliche Botschaft will mit allen Sinnen verkostet sein. Auch der 1. Johannesbrief beginnt damit, die Unverzichtbarkeit des Sehens, Hören, Anfassens, Selbst"Begreifens" (im wahrsten Sinn des Wortes) zu betonen:
"Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen geshen haben, was wir geschaut und was unsere Hände berührt haben, das Wort des Lebens - das Leben ist erschienen und wir haben es gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns erschienen ist -, was wir nun gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch!"

Weihnachten bleibt letztlich ein nichtssagendes Fest, wenn ich nicht spüre, das es hier um mein Leben geht, das hier wirklich etwas "geschieht, was real ist und etwas verändert in meinem Leben.