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Pfarreiengemeinschaft Speicher

Wenn es anders kommt als geplant …

… kann Gott aus dem Minus ein Plus machen

Das Leben stört immer. Harmonieerwartungen sind der sichere Tod für das kleine irdische Glück. Mal sind die Haare zu dicht, dann zu dünn besetzt auf dem Kopf. Der Urlaub ist zu sonnig oder sehr verregnet. Die Kinder sind zu langweilig oder viel zu aktiv. Die Erfahrung lehrt, dass es erstens immer anders kommt, und zweitens? Als Gott lenkt!

Damit meine ich nicht, dass Gott uns führt wie Marionetten. Wohl aber, dass ich zu ihm unbedingt vertraue. Ich kann mir kein Geschick ohne ihn denken. Er hat ein Ohr für meine Klage. Er freut sich an meiner Freude. Gott ist mit mir stumm vor Schmerz. Und er jubelt mit allen Engeln über ein unverhofftes Glück. Seine Hand ist in meinem Lebensspiel nicht wegzudenken. Ich bemühe Gott nicht erst, wenn ich nicht mehr weiterweiß. Meistens ist es dann sowieso zu spät. Vielmehr lasse ich Gott in der Mitte meines Alltags zu. Er trägt mich zur Arbeit und er beflügelt meine Freizeit. Mit ihm gehe ich wandern und in ihm ruhe ich aus.

Die heißen Augusttage bieten gute Übungsstunden. Der Urlaub hat doch sicher noch einige freie Minuten für Beten und Singen, fürs Lesen eines geistlichen Buches oder für ein Gespräch über die Frage, wo Gott in den letzten Monaten bei Ihnen daheim Spuren hinterlassen hat. Gerade da, wo was querlag, kann der Blick auf das Kreuz uns belehren: Das Leben stört immer! Wo es nicht so kommt, wie wir planen, kann Gott aus dem Minus ein Plus machen. Die Sonneneinstrahlungen der Sommertage mögen Ihnen davon erzählen. Gewinnen Sie eine neue Lust auf das Leben. Wo es anders kommt als geplant, können Sie probieren, statt Störung zu erleiden, die Herausforderung darin zu entdecken. Und in Gottes Namen anzunehmen.

 

Bruder Paulus, www.bruderpaulus.de, In: Pfarrbriefservice.de

In einem feierlichen Gottesdienst wurden am Samstag, den 25.06.16, in Spangdahlem 17 Jungen und Mädchen aus den Pfarreien Spangdahlem, Binsfeld und Herforst als neue Messdiener eingeführt.
Die älteren Messdiener erklärten anhand der verschiedenen Gegenstände die vielfältigen und wichtigen Aufgaben der Messdiener, und die neuen Messdiener durften anschließend vortragen, was der Dienst am Altar bedeuten kann.
Pastor Gerber betonte in seinen Worten an die Kinder, wie wichtig die Messdiener im Gottesdienst sind, er sieht aber auch die Chance für Jugendliche, eine ganz besonders intensive Nähe zu Gott zu erfahren und in der Gemeinschaft zu wachsen. Himmel ist, wenn Menschen füreinander da sind und einer für den anderen sorgt. Darum auch der Wunsch und die Hoffnung: Euch schickt der Himmel.
Ihr könnt jetzt sagen: „Ich bin dabei“. Für euer Engagement als Messdiener viel Segen, viel Spaß und ganz viel Freude.
Vielen Dank auch den vielen Messdienern und Mitchristen, die durch ihr Kommen die Einführung für die neuen Messdiener zu einem feierlichen Erlebnis gemacht haben.
Die neuen Messdiener:
Spangdahlem: Jarno Lautwein, Mika Gorgeneck, Simon Kremer, Emily Jacobsen, Sophie Bollig, Anna Stolz, Tamara Wolfram, Helen Schwarz
Binsfeld: Elisa & Lukas Ludwig, Vanessa Weber
Herforst: Lara Oster, Mattea Meiers, Tim Lotzkes, Samuel Sabo, Lenny Krämer, Moritz Antony und Annika Zock

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