Herzlich willkommen bei der

Pfarreiengemeinschaft Speicher

Schwestern aus Indien gründen neuen Konvent

Mit fünf Schwestern aus Indien entsteht wieder eine Ordensgemeinschaft in Speicher. Sie gehören der Kongregation der Schwestern vom Berg Karmel (CMC) an. Ihren Sitz (Generalat) hat die Kongregation in Aluva, im indischen Bundesstaat Kerala gelegen. Mit dem Zug angereist wurden sie von Pastor Stephan Gerber und der Leitung des Marienhofes, Herrn Anno Frings, Herrn Rudi Herres und Frau Nadja Fritsche herzlich empfangen und begrüßt.

Verbunden im Gebet haben sie ihre Wohnung in der Kapellenstraße, gegenüber dem Vinzenzhaus bezogen. Die Schwestern der Muttergottes vom Berg Karmel (CMC) verbinden in ihrer täglichen Arbeit Kontemplation und Aktion.
Ihre bisherige Tätigkeit in Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes Nürnberg werden sie nun im Marienhof, einer Einrichtung der Franziskanerinnen vom Hl. Josef, fortsetzen so wie es in ihrem Ordensauftrag, dem Apostolat der Heilung lautet:
Der heilende Dienst, das edelste Feld zum Schutz des Lebens, nimmt den Geist der Worte Jesu Christi in sich auf, der sagt: „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10). Die Geweihten, die auf dem Gebiet des Heilungsdienstes arbeiten, sind besonders aufgerufen, um eine Kultur des Lebens in dieser Welt zu fördern. Sie sind es, die das menschliche Leben vom Moment der Geburt im Mutterleib bis zum neuen Leben im Grab betreuen, pflegen und schützen.
Wir wünschen Sr. Lilly (Oberin), Sr. Nisha, Sr. Daisy, Sr. Lissy und Sr. Jisha alles Gute in Ihrer neuen Heimat und Freude im Umgang mit den anvertrauten Menschen.


 

 

Blasiussegen

Der Segen mit den zwei überkreuzten Kerzen.
Die Fürbitte des heiligen Blasius soll vor Halskrankheiten schützen.

Am 3. Februar, am Fest des heiligen Blasius, wird in den Kirchen meistens der sogenannte „Blasiussegen“ erteilt. Er wird mit zwei überkreuzten Kerzen gespendet und lautet:
„Durch die Fürsprache des heiligen Blasius befreie dich Gott von Halskrankheit und allem Bösen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Dieser Segen geht auf Blasius zurück, der Bischof im armenischen Sebaste war und um das Jahr 316 nach grausamer Folter unter Kaiser Licinius gestorben ist. Um ihn rankt sich eine Zahl von Legenden, so soll er durch Gebete einen Jungen errettet haben, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Auf diese Erzählung geht auch seine Verehrung als Schutzheiliger bei Halskrankheiten zurück.

Belegt ist das Fest des heiligen Blasius bereits seit dem sechsten Jahrhundert, der Segen wird seit dem 16. Jahrhundert erteilt. Er soll auch gegen Blähungen, Pest und Zahnschmerzen helfen. Blasius gilt als Patron der Ärzte, Bäcker, Hutmacher, Wachszieher, Weber, Wollhändler und Musikanten. Reliquien des Heiligen ruhen in Deutschland unter anderem in Mainz, Trier, Lübeck und in dem nach ihm benannten Ort St. Blasien im Schwarzwald.

Marc Witzenbacher in: Pfarrbriefservice.de